Der Park des Château de Ricey-Bas 0 5 0 0

Der Park des Château de Ricey-Bas

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Das Schloss von Ricey-Bas und seine Gärten sind untrennbar mit der französischen Geschichte verbunden. Das Schlossgebäude, das Sie hier sehen, weist nicht nur die Spuren der bewegten Geschichte (14. und 16. Jhdt.) dieses Dorfes auf, das zum Herzogtum Burgund gehörte, sondern zeugt auch von der Veränderung der Gewohnheiten, was die Eigentümer im Laufe der Zeit dazu anregte, Verschönerungs- und „Modernisierungsarbeiten“ am Schloss vorzunehmen.

Entdecken Sie die Geschichte des Schlosses von Ricey-Bas, des Schlossparks sowie des restaurierten Kellers aus dem 12. Jahrhundert.
Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise durch die Zeit: vom Schlosshof, der unter dem Einfluss der ursprünglichen Burganlage (1086) angelegt wurde, bis hin zu den Barockgärten und der Platanen-Allee, die von der Pracht des Schlossgartens im 17. und 18. Jahrhundert zeugen.

DER GEMÜSEGARTEN
Der Gemüsegarten ist im Norden, im Süden und im Westen von Mauern umschlossen und besteht im Wesentlichen aus einem Taubenschlag und einem Kanal. Der Kanal verläuft durch den ehemaligen Garten und durchläuft einen kurzen unterirdischen Abschnitt jenseits des Gemüsegartens, bevor er schließlich in nord-südlicher Richtung durch den Gemüsegarten fließt. An der Grenze zwischen dem Gemüsegarten und dem ehemaligen Garten ist die Mauer durchbrochen, sodass das Wasser in den Gemüsegarten gelangen und man einen Blick in den Garten erhaschen kann. Es handelt sich hierbei um eine sehr seltene Anordnung.
Die Platanen-Allee wurde 1802 gepflanzt
Auszug aus dem Tagebuch von André Goncourt
„Montag, 12. August 1892
Besuch des ehemaligen Schlosses
der Riceys, welche die schönste aller Platanen-Alleen besitzen,
die ich je zu Gesicht bekam: eine Allee dieser Bäume mit ihrer Rinde glatt wie Schlangenhaut,
die hier, 120 Fuß über unseren Köpfen einen Spitzbogen bilden, und zwar in der Länge von drei Kathedralen.“

DER EHEMALIGE PARK
Neben dem Gemüsegarten ist auch noch der ehemalige Park erhalten, der vermutlich im 19. Jahrhundert in eine Wiese umgewandelt und in den 1970-er Jahren mit Eschen bepflanzt wurde. Im hinteren Teil des Grundstücks befindet sich eine Quelle, die einen kleinen Teich bildet. Laut dem französischen Gewässerverzeichnis (IGN) scheint sich in Verlängerung des Teichs ein Wasserlauf mit kleinen Wasserfällen befunden zu haben, der heute nur noch schwer zu erkennen ist. Es sind aber einige Überreste von künstlichen Steinanschüttungen in diesem Bereich zu finden.

DER PARK
Das Schloss ist von einem mehr als 25 Hektar großen Park und Garten umgeben. Der Garten besteht aus vier weitläufigen Beeten, die jeweils mit zwei Reihen von Buchsbäumen umgeben sind, in die zwei kleine Pavillons integriert wurden. Auf halbem Weg finden sich die Besucher auf einem runden Platz wider, dessen Mitte ein Steinglobus (eigentlich eine Sonnenuhr) ziert. Verlängert wird der Garten durch die Allee mit den mehr als zweihundert Jahre alten Platanen. Im Gemüsegarten erblickt man einen von Louis VIGNIER, Präsident des Parlaments von Metz, vermutlich im Jahre 1646 erbauten Taubenschlag. Der Park wird von beiden Armen des Flusses LAIGNES durchquert, die auch das Schloss umgeben, und verfügt somit ebenfalls über Kanäle und einen Wasserfall, die beide im 18. Jahrhundert angelegt wurden.

Die Form des Landsitzes wird hauptsächlich durch das Wasser bestimmt. Es fließt in Kanälen, unterirdisch oder in natürlichen Wasserläufen.

Der Landsitz wurde in nord-südlicher Richtung entlang des Flusses LAIGNES errichtet. Parallel dazu wurden drei Achsen hinzugefügt:

Die erste Achse bildet der Kanal, der den Gemüsegarten und den ehemaligen Garten Richtung Westen durchquert. Der Kanal endet in einem Auslass und fließt über ein im rechten Winkel zum Fluss angelegtes, unterirdisches Netz wieder zurück zum Fluss.

Ein weiterer Kanal bildet die zweite Achse. Dieser Kanal speist einen Felsen-Wasserfall.

Die dritte Achse bilden die Beete und die Platanen-Allee, wodurch eine der schönsten Fluchtlinien der Region entsteht, die mit jener von COURANCES vergleichbar ist. Bemerkenswert ist auch ein Wasserlauf mit kleinen Wasserfällen, der ausgehend vom Fluss LAIGNES einen Kreisbogen bildet.

Sonstige Angaben

  • OFFNUNG
    Öffnungszeiten:
    10h - 12h 14h30 - 18h30

    Vom 1. April bis 14. Juli:
    Wochenenden und Feiertage

    Vom 15. Juli bis 15. August: Jeden Tag
    Visites guidées :
    15h30 - 16h30 - 17h30 ou sur réservation
  • PREISE
    Führung: 5 €
    Freier Besuch: 3 €

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